Rigipsplatten (Gipskartonplatten) – Eigenschaften & Einsatzgebiete

Rigipsplatten, auch bekannt als Gipskartonplatten, sind weit verbreitete Baustoffe im Innenausbau. Sie bestehen aus einem Gipskern, der beidseitig mit Karton ummantelt ist. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit, einfachen Verarbeitung und guten bauphysikalischen Eigenschaften sind sie ein bevorzugtes Material für den Trockenbau.


1. Eigenschaften von Rigipsplatten

Leicht & stabil: Trotz ihres geringen Gewichts bieten Rigipsplatten eine hohe Stabilität.
Einfache Verarbeitung: Sie lassen sich problemlos schneiden, schleifen und montieren.
Gute Schalldämmung: Besonders schallschluckende Gipskartonplatten reduzieren den Geräuschpegel.
Feuchtigkeitsregulierend: Sie nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab.
Nicht brennbar: Standard-Gipskartonplatten haben eine hohe Brandschutzklasse (A2-s1, d0).
Nachhaltig: Umweltfreundlicher Baustoff, da Gips ein natürliches Material ist.


2. Arten von Rigipsplatten & ihre Anwendungen

TypEigenschaftenEinsatzbereiche
Standard-Gipskartonplatte (GKB)Universell einsetzbar, leicht zu verarbeitenInnenausbau, Trockenbauwände, Deckenverkleidungen
Feuchtraumplatte (GKBI, grün)Wasserabweisend, schimmelresistentBadezimmer, Küchen, Feuchträume
Brandschutzplatte (GKF, rosa)Hohe Feuerbeständigkeit, verstärkter GipskernBrandschutzwände, Decken in öffentlichen Gebäuden
SchallschutzplatteVerbesserte SchallabsorptionBürogebäude, Wohnungen, Hotels
Massivbauplatte (Gipsfaserplatte)Höhere Stabilität, tragfähigDachausbau, Ständerwände, Fußbodenaufbauten
StrahlenschutzplatteMit Blei oder Barytanteil zur Abschirmung von StrahlenRöntgenräume, medizinische Einrichtungen

3. Anwendungsbereiche von Rigipsplatten

🔹 Trockenbauwände & Trennwände – Flexibler Umbau von Räumen möglich
🔹 Deckenverkleidungen & abgehängte Decken – Ideal für Beleuchtungssysteme & Akustikdämmung
🔹 Dachausbau & Wandverkleidungen – Wärmedämmung & ästhetische Gestaltung
🔹 Feuchträume & Badezimmer – Spezielle feuchtigkeitsbeständige Gipskartonplatten notwendig
🔹 Brandschutz & Schallschutz – Einsatz in öffentlichen Gebäuden und Wohnräumen


4. Verarbeitung & Montage

Zuschneiden: Mit Cutter oder Säge anpassen
Befestigung: Verschraubung auf Metall- oder Holzunterkonstruktion
Spachteln & Schleifen: Fugen mit Spachtelmasse glätten
Oberflächenbehandlung: Streichen, Tapezieren oder Verputzen


5. Vorteile & Nachteile von Rigipsplatten

Vorteile:
✔ Flexibel einsetzbar & leicht zu montieren
✔ Gute Wärmedämmung & Schallschutz
✔ Umweltfreundlich & recycelbar
✔ Günstige Alternative zu Mauerwerk

Nachteile:
⚠ Empfindlich gegenüber hoher Feuchtigkeit (außer Feuchtraumplatten)
⚠ Geringe Tragfähigkeit – zusätzliche Verstärkungen für schwere Lasten nötig
⚠ Erfordert Spachtel- & Schleifarbeiten für perfekte Oberflächen

Fazit:
Rigipsplatten sind eine kostengünstige, vielseitige & leicht zu verarbeitende Lösung im Trockenbau. Dank spezieller Varianten für Feuchtigkeitsschutz, Brandschutz und Schallschutz können sie für nahezu jeden Innenausbau genutzt werden. 🚧🔨

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Rigipsplatten, auch bekannt als Gipskartonplatten, sind Baustoffe, die hauptsächlich für den Innenausbau verwendet werden. Hier sind die wesentlichen Informationen:
Zusammensetzung
KernGips (ein mineralisches Material).
Deckschichten: Zwei Lagen Karton, die den Gipskern umhüllen.
Eigenschaften
Leicht: Einfach zu transportieren und zu verarbeiten.
Feuerbeständig: Gips hat hervorragende feuerhemmende Eigenschaften.
Schallschutz: Bietet eine gute Schalldämmung.
Wärmedämmung: Trägt zur Verbesserung der Energieeffizienz bei.
Anwendungsbereiche
Wände und Decken: Erstellung von Innenwänden, abgehängten Decken und Trennwänden.
Renovierungen: Ideal für die schnelle Renovierung von Räumen.
Formen: Flexibel in der Formgebung, ermöglicht kreative Designs.
Verarbeitung
Befestigung: Wird in der Regel mit Schrauben oder Kleber an einer Unterkonstruktion befestigt.
Oberfläche: Kann verspachtelt, gestrichen oder tapeziert werden.
Vorteile
Schnelle Installation: Erleichtert den Bau- und Renovierungsprozess.
Kosten- und Zeitersparnis: Geringerer Arbeitsaufwand im Vergleich zu traditionellen Baustoffen.

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