Eitempera ist eine traditionelle Maltechnik, die seit der Antike verwendet wird und bis zur Erfindung der Ölmalerei im 15. Jahrhundert weit verbreitet war. Sie besteht aus Farbpigmenten, die mit einem Ei-Emulsionsbinder (oft Eigelb, manchmal auch mit Öl oder Wasser gemischt) angerührt werden. Hier sind einige zentrale Aspekte zur Eitempera:

Eigenschaften der Eitempera
- Lange Haltbarkeit: Die Farben sind extrem beständig und behalten ihre Leuchtkraft über Jahrhunderte hinweg.
- Schnelles Trocknen: Im Gegensatz zur Ölmalerei trocknet Eitempera sehr schnell, was feine Details ermöglicht.
- Matte Oberfläche: Die getrocknete Farbe wirkt samtig-matt, kann aber durch Polieren leicht glänzend werden.
- Hohe Transparenz: Eitempera kann in dünnen Schichten aufgetragen werden, wodurch Tiefe und Farbleuchtkraft entstehen.
Anwendungsbereiche
- Ikonenmalerei: Besonders in der byzantinischen Kunst wurde Eitempera für religiöse Darstellungen genutzt.
- Mittelalterliche Tafelmalerei: Vor der Erfindung der Ölmalerei war Eitempera die Haupttechnik für Holztafeln und Fresken.
- Moderne Kunst: Auch heute nutzen einige Künstler Eitempera für ihre besonderen Eigenschaften.
Herstellung von Eitempera
- Eigelb und Wasser mischen: Das Eigelb wird mit Wasser oder Öl vermischt, um eine Emulsion zu bilden.
- Pigmente einrühren: Trockenpigmente werden in die Mischung gegeben, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
- Schichtweiser Auftrag: Die Farbe wird in dünnen Schichten aufgetragen, um eine intensive Leuchtkraft zu erzielen.
Eitemperafarben bestehen zum Teil aus Eigelb, Leinöl und Wasser. Je mehr Pigmente verwendet werden, desto stärker ist die Deckkraft.
Eitempera ist eine Maltechnik, die in der Kunstgeschichte eine lange Tradition hat. Sie wird hauptsächlich mit Eiern als Bindemittel hergestellt und zeichnet sich durch ihre lebendigen Farben und matte Oberflächen aus. Hier sind einige wichtige Punkte zur Eitempera:
Bindemittel: Das Hauptbindemittel ist Eigelb, das mit Wasser und Pigmenten gemischt wird.
Pigmente: Natürliche Pigmente werden häufig verwendet, was zu intensiven und langlebigen Farben führt.
Anwendung: Eitempera wird oft auf Holztafeln oder Karton aufgetragen; die Farben trocknen schnell.
Technik: Die Technik erfordert mehrere Schichten, die übereinander aufgetragen werden, um Tiefe und Textur zu erzeugen.
Geschichte: Eitempera wurde im Mittelalter und in der Renaissance häufig verwendet, bevor sie von Ölfarben abgelöst wurde.
Eitempera ist eine anspruchsvolle Technik, die Geduld und Präzision erfordert, aber sie bietet Künstlern eine einzigartige Möglichkeit, ihre Kreativität auszudrücken.