Ammoniakalische Netzmittelwäsche: Optimale Reinigung und Vorbereitung von Zink und verzinktem Stahl

Die ammoniakalische Netzmittelwäsche ist eine bewährte Methode zur effektiven Reinigung und Vorbehandlung von Zink und verzinktem Stahl. Sie dient der gründlichen Entfettung, Entfernung von Oxidschichten (Zinksalzen) und der Verbesserung der Haftung von nachfolgenden Beschichtungen wie Farben, Lacken oder Korrosionsschutzsystemen.

Warum ist die ammoniakalische Netzmittelwäsche unverzichtbar?

Metallische Oberflächen wie Zink und verzinkter Stahl neigen zur Bildung von Oxid- und Salzablagerungen, die die Haftung von Farben und Lacken beeinträchtigen können. Die ammoniakalische Netzmittelwäsche sorgt für eine effektive Reinigung und optimale Vorbereitung der Oberflächen für eine langlebige und gleichmäßige Beschichtung.

Zusammensetzung der Reinigungslösung

Das Reinigungsmittel besteht aus:

  • 10 Liter Wasser
  • 0,5 Liter Salmiakgeist (25%ig)
  • 2 Kronkorken Netzmittel (z. B. Spülmittel)

Anwendungsprozess: Schritt für Schritt zur perfekten Oberfläche

  1. Die zu reinigende Zinkoberfläche wird mit der Reinigungsflüssigkeit gleichmäßig behandelt.
  2. Mit einem Kunststoffvlies (z. B. Scotch-Brite) erfolgt ein gleichmäßiges, nasses Schleifen, bis sich ein stabiler Schaum bildet.
  3. Anschließend wird die Fläche mit reichlich klarem Wasser gründlich nachgewaschen, um alle Rückstände zu entfernen.

Vorteile der ammoniakalischen Netzmittelwäsche

1. Optimierte Haftung von Beschichtungen

Durch die gründliche Entfernung von Fett, Öl, Staub und Oxidschichten entsteht eine ideale Grundlage für nachfolgende Lackierungen oder Beschichtungen.

2. Effiziente und zeitsparende Reinigung

  • Perfekt für großflächige Anwendungen in der Metallverarbeitung und Beschichtungsindustrie.
  • Schnelle und wirksame Reinigung, die den Produktionsprozess beschleunigt.

3. Umweltfreundlichere Alternative zu aggressiven Chemikalien

  • Enthält keine starken Säuren oder umweltschädlichen Lösungsmittel.
  • Hinterlässt weniger schädliche Rückstände als herkömmliche Entfettungsmethoden.

Einschränkungen und wichtige Hinweise

  • Materialverträglichkeit beachten: Nicht alle Metalle sind für diese Behandlung geeignet. Besonders korrosionsanfällige Materialien können Schaden nehmen.
  • Sicherheitsmaßnahmen treffen: Tragen Sie stets geeignete Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille, um Haut- und Augenreizungen zu vermeiden.

Fazit: Die ammoniakalische Netzmittelwäsche – unverzichtbar in der Metallbearbeitung

Die ammoniakalische Netzmittelwäsche ist ein wesentlicher Schritt in der professionellen Oberflächenvorbereitung von Zink und verzinktem Stahl. Ihre hervorragende Reinigungswirkung sorgt für eine verbesserte Haftung von Lacken und Beschichtungen und trägt maßgeblich zur langfristigen Haltbarkeit und Korrosionsbeständigkeit der behandelten Flächen bei. Besonders in der Industrie, Bau- und Metallverarbeitung ist diese Methode entscheidend für hochwertige und dauerhafte Beschichtungsergebnisse.

Die ammoniakalische Netzmittelwäsche ist hauptsächlich bei der Reinigung von Zink und verzinktem Stahl zu verwenden. Das Reinigungsmittel besteht aus Wasser, Salmiak und einem Netzmittel.

Untergrundvorbehandlung für Zink- und verzinkte Flächen zur Reinigung und zum Entfetten. Mit Hilfe eines Kunststoffvlieses (z. B. “Scotch Britt”) und einer Lösung aus Salmiakgeist und Wasser werden vorhandene Oxidschichten (Zinksalze) entfernt und die Flächen gleichzeitig gereinigt und entfettet. Das Netzmittelgemisch besteht aus: 10 Liter Wasser + ½ Liter Salmiakgeist (25 %ig) + 2 Kronkorken Netzmittel (z. B. Spülmittel). Die zu reinigende Zinkoberfläche wird mit der Reinigungsflüssigkeit und dem Kunststoffvlies sorgfältig nass geschliffen bis ein Schaum entsteht. Danach werden die Flächen gründlich mit reichlich sauberem Wasser nachgewaschen.

Die ammoniakalische Netzmittelwäsche ist ein Verfahren zur Reinigung und Vorbehandlung von Oberflächen, insbesondere in der Metall- und Beschichtungsindustrie. Sie dient dazu, Verunreinigungen zu entfernen und die Haftung von nachfolgenden Beschichtungen zu verbessern.
Wesentliche Merkmale:
Chemische Zusammensetzung:
Diese Methode verwendet eine Lösung, die Ammoniak und Netzmittel (Tenside) enthält. Ammoniak wirkt als Alkaliseife und hilft, organische Verunreinigungen zu lösen.
Reinigungsprozess:
Die Oberflächen werden in die ammoniakalische Lösung eingetaucht oder mit dieser besprüht. Das Netzmittel sorgt dafür, dass die Reinigungslösung gleichmäßig verteilt wird und die Verunreinigungen effektiv gelöst werden.
Anwendung:
Besonders effektiv zur Entfernung von Fett, Öl, Staub und anderen Rückständen von metallischen Oberflächen vor der Beschichtung oder Lackierung.
Vorteile der ammoniakalischen Netzmittelwäsche:
Verbesserte Haftung:
Durch die gründliche Reinigung wird die Haftung der nachfolgenden Beschichtungen oder Lacke erheblich verbessert.
Effizienz:
Diese Methode ist schnell und ermöglicht eine gründliche Reinigung großer Flächen.
Umweltfreundlichkeit:
Im Vergleich zu aggressiven chemischen Reinigern gilt die ammoniakalische Netzmittelwäsche als umweltfreundlicher, da sie weniger schädliche Rückstände hinterlässt.
Einschränkungen:
Materialkompatibilität:Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Materialien für die Behandlung mit ammoniakalischen Lösungen geeignet sind. Korrosionsanfällige Materialien können Schaden nehmen.
Die ammoniakalische Netzmittelwäsche ist eine bewährte Methode zur Oberflächenvorbereitung, die in vielen industriellen Anwendungen zur Gewährleistung einer hohen Qualität der Beschichtungsergebnisse eingesetzt wird.

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