Ausgleichsestrich – Der perfekte Untergrund für Bodenbeläge

Der Ausgleichsestrich ist eine spezielle Estrichart, die dazu dient, Unebenheiten auf dem Untergrund auszugleichen und eine stabile, tragfähige und plane Oberfläche für Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett, Laminat oder Teppich zu schaffen. Er wird als zusätzliche Schicht aufgebracht, um einen optimalen Höhenausgleich zu gewährleisten und die Belastbarkeit des Bodens zu erhöhen.


Funktionen von Ausgleichsestrich

Nivellierung von Unebenheiten – Bietet eine perfekt ebene Fläche für Bodenbeläge.
Erhöhung der Tragfähigkeit – Verstärkt die Stabilität des Bodens und verhindert Setzungen.
Feuchtigkeitsschutz – Reduziert aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Untergrund.
Optimierung des Schallschutzes – Minimiert Trittschall und verbessert die Raumakustik.
Energieeffizienz – Ideale Grundlage für Fußbodenheizungen durch optimale Wärmeverteilung.


Arten von Ausgleichsestrich

🔹 Fließestrich (selbstverlaufend) – Verteilt sich automatisch und sorgt für eine besonders ebene Oberfläche.
🔹 Schnellestrich – Trocknet innerhalb weniger Stunden und ermöglicht eine schnelle Weiterverarbeitung.
🔹 Zementestrich – Besonders widerstandsfähig und feuchtigkeitsbeständig, ideal für Nassräume.
🔹 Anhydritestrich (Calciumsulfatestrich) – Spannungsarm und ideal für große Flächen ohne Dehnfugen.
🔹 Trockenestrich – Wird aus Plattenelementen verlegt und benötigt keine lange Trocknungszeit.
🔹 Heizestrich – Speziell für Fußbodenheizungen entwickelt, um eine gleichmäßige Wärmeleitung zu gewährleisten.


Anwendungsbereiche

🏠 Wohnräume – Vorbereitung für Parkett, Laminat, Fliesen oder Teppich.
🏢 Gewerbliche Flächen – Stabile und belastbare Böden für Bürogebäude, Hotels oder Geschäfte.
🏗 Renovierungen & Neubauten – Sanierung alter Böden oder Herstellung einer ebenen Basis für Neubauten.
🚿 Feuchträume – Spezielle Estriche für Bäder, Küchen und Waschräume.


Schritt-für-Schritt-Verarbeitung

1️⃣ Untergrund prüfen und vorbereiten – Loser Schmutz, Staub und alte Bodenbeläge entfernen.
2️⃣ Grundierung auftragen – Verbessert die Haftung und verhindert ungleichmäßiges Austrocknen.
3️⃣ Estrichmischung anrühren – Nach Herstellerangaben mit Wasser oder Bindemittel vermischen.
4️⃣ Ausgleichsestrich aufbringen – Gleichmäßig verteilen und mit einer Glättkelle oder Rakel bearbeiten.
5️⃣ Trocknungszeit beachten – Je nach Estrichart variiert die Aushärtungszeit von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen.
6️⃣ Oberfläche prüfen – Sicherstellen, dass der Boden eben und tragfähig für die nachfolgende Bodenverlegung ist.


Fazit

Der Ausgleichsestrich ist eine unverzichtbare Schicht, um Unebenheiten auszugleichen, die Tragfähigkeit zu erhöhen und eine perfekte Basis für Bodenbeläge zu schaffen. Je nach Anforderungen gibt es verschiedene Estricharten, die sich in Trocknungszeit, Belastbarkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit unterscheiden.

Der Ausgleichsestrich ist eine spezielle Schicht, die auf den Untergrund aufgebracht wird, um Unebenheiten auszugleichen und eine plane Oberfläche für nachfolgende Bodenbeläge zu schaffen. Hier sind einige wichtige Punkte zur Erklärung:
Zweck: Der Ausgleichsestrich wird verwendet, um Rohr- und Kabelhöhen auf der Rohdecke auszugleichen und um eine tragfähige, gleichmäßige Basis für weitere Bodenbeläge zu schaffen.
Material: Er besteht in der Regel aus Zement oder speziellen Estrichmischungen, die eine hohe Festigkeit und Haftung aufweisen.
Anwendung:
Er wird häufig in KellerräumenGaragen und anderen Bereichen eingesetzt, wo eine stabile und ebene Fläche erforderlich ist.
Der Ausgleichsestrich kann auch in Bereichen mit kritischer Tragfähigkeit verwendet werden.
Unterschied zu Ausgleichsmasse: Während Ausgleichsmasse oft für kleinere Unebenheiten verwendet wird, dient der Ausgleichsestrich dazu, größere Höhenunterschiede im gesamten Raum auszugleichen.
Der Ausgleichsestrich ist somit ein wichtiger Bestandteil der Bodenverlegung, der die Qualität und Langlebigkeit des Bodenbelags maßgeblich beeinflusst.

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