Niederdruckspritzen und andere Spritzverfahren

Das Spritzen ist eines der besten Verfahren, um eine optimale Oberfläche zu erzielen. Es ermöglicht eine gleichmäßige, glatte Beschichtung und ist besonders effizient bei großen Flächen oder komplexen Oberflächenstrukturen.

Funktionsweise des Spritzens

Es gibt zwei grundlegende Methoden des Spritzverfahrens:

  1. Luftunterstütztes Spritzen: Hierbei wird Luft durch einen Schlauch zur Spritzpistole geleitet, wo sie die Farbe zerstäubt und auf das Objekt aufträgt.
  2. Airless-Spritzen: Dabei wird das Material mittels einer Pumpe unter hohem Druck direkt in die Spritzpistole gefördert und ohne Luft zerstäubt auf das Objekt gesprüht.

Arten von Spritzapplikationen

SpritzartEigenschaftenDruckbereichVerwendung
HochdruckSehr gute Oberfläche2 – 8 barLacke, Füller, Grundierungen
NiederdruckGute Oberfläche0,3 – 1 barLacke, Füller, Grundierungen
AirlessGute OberflächeBis 180 barDispersionen, Lacke, Füller

Hochdruckspritzen

Das Hochdruckverfahren wird hauptsächlich in der Autolackierung, der Industriebeschichtung und im Malerhandwerk verwendet. Es liefert sehr feine Oberflächenqualitäten, hat aber einen höheren Materialverlust durch Sprühnebel.

Niederdruckspritzen

Das Niederdruckverfahren wird oft für Lackierungen und Grundierungen eingesetzt, da es eine gute Oberflächenqualität mit geringem Overspray bietet. Es eignet sich besonders für kleinere Flächen und Arbeiten mit umweltfreundlicheren, lösemittelarmen Lacken.

Airless-Spritzen

Dieses Verfahren wird vor allem bei Dispersionen und größeren Flächen angewendet. Durch den hohen Druck wird das Material sehr fein zerstäubt und es entsteht eine gleichmäßige Schicht. Es ist besonders effizient bei Wandanstrichen und im industriellen Bereich.

Fazit

Jede Spritztechnik hat ihre spezifischen Vorteile. Während das Hochdruckverfahren für höchste Oberflächenqualität sorgt, ist das Niederdruckverfahren materialschonender und reduziert den Farbnebel. Das Airless-Spritzen ist hingegen besonders effizient für große Flächen und hohe Auftragsmengen. Die Wahl des richtigen Verfahrens hängt von der Art des Projekts und den gewünschten Ergebnissen ab.

Um eine optimale Oberfläche zu bekommen ist das Spritzen das beste Verfahren.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Die Eine wäre, dass Luft durch einen Schlauch und einer Spritpistole geleitet wird, der dann die Farbe befördert und so auf das Objekt das zu beschichten ist bringt. Die Andere wäre,dass Material durch eine Pumpe in eine Spritzpistole gepumpt wird und das Material so auf ein Objekt gesprüht wird.

Es gibt verschiedene Arten von Spritzablikationen

Spritzart Eigenschaft Druck Verwendung

Hochdruck sehr gute Oberfläche 2-8 bar Lacke, Füller, Grundierungen

Niederdruck gute Oberfläche Lacke, Füller, Grundierungen

Airless gute Oberfläche bis 180bar Dispersionen, Lack, Füller

Hochdruck:

Das Hochdruckverfahren wird hauptsächlich in der Autolackierung und in der Industrie verwendet, sowie in der Industriebeschichtung und im Malerhandwerk.

Das Verfahren

Von einem Kompressor wird Luftdruck durch einen Schlauch und eine Spritzpistole gedrückt, die Luft strömt an der Spitze der Pistole heraus. Durch öffnen der Spritzdüse gelangt Farbe an die Spitze der Düse und wird von der seitlich austretenden Luft nach vorne mitgerissen und auf das zu sprühende Objekt befördert.

Vor und Nachteile

Es entsteht eine optimale Oberfläche.

Die Pistole muss nach dem Spritzen gründlich gesäubert werden. Die Anschaffung der Geräte (Kompressor, Pistole, Schlauch) ist teuer und lohnt sich nicht für den Do It Yourselfer.

Niederdruck:

Das Niederdruckverfahren wird hauptsächlich im Maler und im Do It Yourselfer-Bereich eingesetzt.

Das Verfahren

Der Luftstrom entsteht hier durch eine Turbine (vergleichbar mit einem Staubsauger). Der Luftstrom wird über einen Schlauch in eine Spritzpistole geleitet und tritt seitlich an der Düse aus. Durch öffnen der Spritzdüse gelangt Farbe an die Spitze der Düse und wird von der Luft die seitlich austritt nach vorne mitgerissen und auf das zu sprühende Objekt befördert.

Vor und Nachteile

Die Oberfläche, die entsteht, ist nicht so gut wie die des Hochdruckverfahrens. Die Pistole muss nach dem Spritzen gründlich gesäubert werden. Solche Spritzgeräte sind verhältnissmäßig billig, gegenüber Hochdruck- und Airlessverfahren.

Airless:

Das Airlessverfahren wird meistens vom Maler zum Dispersionsfarben spritzen verwendet. Es kann aber auch zum Lackieren benutzt werden.

Das Verfahren

Im Airlessverfahren wird das Material über eine Pumpe durch einen Schlauch in die Spritzpistole gefördert und tritt dann an der Spritzdüse aus. Dabei entsteht ein Druck von bis zu 180bar und mehr.

Vor und Nachteile

Es ist ein hoher Arbeitsaufwand, da die komplette Maschine gesäubert werden muss. Beim Spritzen von Dispersionsfarbe in Räumen wird viel Zeit zum abkleben benötigt.

Die Geräte sind sehr teuer.

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