Reibeputz: Eigenschaften, Anwendung und Vorteile
Reibeputz ist eine beliebte Putzart für Innen- und Außenwände, die durch ihre charakteristische strukturierte Oberfläche überzeugt. Dank seiner Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und dekorativen Optik ist er eine bevorzugte Wahl für Fassaden und Innenräume.
Was ist Reibeputz?
📌 Definition:
Reibeputz ist ein mineralischer oder kunstharzgebundener Dekorputz, der durch das Abreiben mit einer Kunststoff- oder Edelstahltraufel eine markante Struktur erhält. Die Struktur hängt von der Körnung des Putzes und der Auftragetechnik ab.
Eigenschaften von Reibeputz
✅ Strukturierte Oberfläche: Individuelle Optik durch verschiedene Körnungen und Verarbeitungstechniken.
✅ Witterungsbeständig: Ideal für Fassaden, da er vor Feuchtigkeit, Frost und UV-Strahlung schützt.
✅ Atmungsaktiv: Mineralischer Reibeputz reguliert die Raumfeuchtigkeit und beugt Schimmelbildung vor.
✅ Pflegeleicht: Schmutzabweisend und leicht zu reinigen, besonders bei silikonhaltigen Varianten.
✅ Mechanisch belastbar: Kratz- und stoßfest, ideal für stark beanspruchte Flächen.
Anwendungsbereiche von Reibeputz
✔ Fassadenputz: Schutz und Gestaltung von Außenwänden.
✔ Innenputz: Dekorative Wandgestaltung mit natürlicher Struktur.
✔ Sanierung und Renovierung: Überarbeitung alter Putze und Betonflächen.
✔ Dämmfassaden (WDVS): Als Oberputz für Wärmedämmverbundsysteme geeignet.
Arten von Reibeputz
🔹 Mineralischer Reibeputz (z. B. auf Kalk- oder Zementbasis)
🔹 Kunstharzgebundener Reibeputz (flexibler und widerstandsfähiger)
🔹 Silikonharzputz (besonders schmutzabweisend und wasserabweisend)
Reibeputz richtig verarbeiten – Schritt für Schritt
1️⃣ Untergrund vorbereiten: Die Fläche muss sauber, trocken und tragfähig sein.
2️⃣ Grundierung auftragen: Sorgt für bessere Haftung und gleichmäßige Trocknung.
3️⃣ Putz auftragen: Mit einer Edelstahltraufel auf die Wand aufziehen.
4️⃣ Struktur erzeugen: Mit einer Kunststofftraufel oder einem Schwammbrett in kreisenden Bewegungen abreiben.
5️⃣ Trocknungszeit beachten: Abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Welche Körnung für welchen Effekt?
🔸 1 – 2 mm: Feine, dezente Struktur für Innenräume.
🔸 2 – 3 mm: Mittelgrobe Struktur für Innen- und Außenbereiche.
🔸 3 – 5 mm: Markante Struktur für robuste und wetterfeste Fassaden.
Fazit: Reibeputz als vielseitige Wandgestaltung
Ob für Innenräume oder Fassaden – Reibeputz überzeugt durch seine ästhetische Optik, Langlebigkeit und einfache Verarbeitung. Dank verschiedener Körnungen und Materialien kann er individuell angepasst werden, um sowohl moderne als auch klassische Wandgestaltungen zu ermöglichen.
Reibeputz, Reibeputz Anwendung, Reibeputz Fassade, Reibeputz Innenbereich, Putzstruktur, Wandgestaltung mit Reibeputz, Putz für Außenwand, Reibeputz auftragen, Körnung Reibeputz
Reibeputz gibt es als Kunststoff- oder als Mineralischeputze.
Reibeputz ist eine Art von Putz, der häufig für Außen- und Innenwände verwendet wird. Er zeichnet sich durch seine strukturierte Oberfläche aus, die durch das Reiben mit einem geeigneten Werkzeug erzielt wird.
Eigenschaften von Reibeputz:
Oberflächenstruktur: Der Putz hat eine raue, strukturierten Oberfläche, die durch das Reiben erzeugt wird.
Witterungsbeständigkeit: Besonders geeignet für den Außenbereich, da er wetterfest und langlebig ist.
Verarbeitung: Er wird in mehreren Schichten aufgetragen und kann in verschiedenen Farbtönen und Körnungen erhältlich sein.
Wärmedämmung: Je nach Materialzusammensetzung kann er auch zur Wärmedämmung beitragen.
Anwendung:
Untergrundvorbereitung: Der Untergrund sollte sauber, trocken und tragfähig sein.
Auftragen: Der Putz wird mit einer Kelle aufgetragen und gleichmäßig verteilt.
Reiben: Nach dem Antrocknen wird die Oberfläche mit einem Reibebrett bearbeitet, um die gewünschte Struktur zu erzielen.
Trocknungszeit: Je nach Wetterbedingungen kann die Trocknungszeit variieren.
Reibeputz ist eine beliebte Wahl für Bauprojekte, da er sowohl funktionale als auch ästhetische Vorteile bietet.